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In der Schweiz liquidiert der Zivilschutz Notoperations- und Notspitaleinrichtungen und verschenkt sie an Hilfswerke. Es lag deshalb nahe, die Einrichtungen, die in gutem Zustand und voll einsatzfähig sind, an ein Spital im ärmsten Land Europas zu vermitteln. Das Hilfswerk „Help for Children in Need“ organisierte den Transport und die Zollformalitäten und wird die Installation im Empfängerspital überwachen. Der Transport wird im Januar 2008 erfolgen.

Operationssaal- und Spitaleinrichtungen

Moldawien

Moldawien mit einer Bevölkerung von 4,5 Mio und einer Fläche von 34’000km2 liegt zwischen Rumänien und der Ukraine. Amtssprachen sind Rumänisch und Ukrainisch. Seit 1991 ist das Land unabhängig.

Fast eine Million Moldawier arbeitet im Ausland und schickt Geld nach Hause. Die Hälfte des Bruttosozialprodukts stammt aus solchen Überweisungen. (Zum Vergleich Bruttosozialprodukt Schweiz 64'754, Albanien 2'769, Moldawien 393).

Die Folge dieser Migration ist, dass die mittlere Generation zur Ankurbelung der Wirtschaft weitgehend fehlt und dass hunderttausende von Kindern bei Grosseltern, Nachbarn oder auf der Strasse aufwachsen. In Misovca zum Beispiel, ca. 50km südlich der Hauptstadt, leben von 81 Schülern 42 ohne Eltern!

In Moldawien fehlt es an allem: an Infrastruktur, an Personal, an Ausbildungsmöglichkeiten, an Zukunftsperspektiven.

Ohne Hilfe von Aussen wäre das Leben der bedürftigen Menschen noch bitterer. Durch das Hilfswerk „Help for Children in Need“ werden in Moldawien Kinderheime und Ausbildungsstätten für Strassenkinder aufgebaut und unterstützt.

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Der UsitawiNetwork Club Bern vermittelte die Operationssaal- und Spitaleinrichtung von Lengnau BE an das Hilfswerk „Help for Children in Need“ und finanzierte den Transport nach Moldawien.


Weitere Informationen unter
www.helpforchildren.ch